Make Smthing Week

Was ist die Make Smthing Week und warum machen wir da mit?

Bei der Make Smthing Week geht es darum, den Konsum einzuschränken, Geschenke selber zu machen und  Lieblingsstücke zu reparieren. Kreativ zu werden mit dem, was vorhanden ist und  von dem ständigen Neukaufen wegzukommen.

Grade in der Vorweihnachtszeit wird so viel konsumiert, wie sonst nie im Jahr. Wir finden es  erschreckend, wie viele blinkende Lichter uns von unendlich vielen Reklamen entgegenstrahlen und auf neue Produkte aufmerksam machen. Als hätten wir vergessen, dass Weihnachten bevorsteht und dass wir unseren Liebsten etwas schenken wollen. Oder müssen!? 

Ehrlichkeit 2.0: Auch wir wollen mit unserem Label Produkte verkaufen. Wir sind Teil des Konsumhypes und erhoffen uns, genau wie viele andere Hersteller, in dieser Zeit auch mehr Bestellungen als sonst im Jahr. Trotzdem vertreten wir die Meinung, dass jeder erst einmal gucken sollte, was man noch hat, was repariert werden kann oder ob man nicht doch etwas selber basteln oder bauen könnte. Wenn die Zeit nicht da ist oder die Motivation schon beim Plätzchen backen drauf gegangen ist, dann können wir uns auch mal auf einen Neukauf einlassen. Wenn dieser gut überlegt und kein Ramsch ist, nur um jemanden etwas auspacken lassen zu können. Wir freuen wir uns ja auch selbst über Produkte mit Background, die nachhaltig sind und lokale Hersteller fördern. Ganz nach Vivienne Westwood:

Buy less, choose well, #makeitlast. 

 

Am kommenden Freitag veranstalten wir auf der Make Smthng Week in Berlin eine Kleidertauschparty. Zusammen mit Bridge&Tunnel, Greenpeace und tHERAPYbieten wir euch die Möglichkeit, eigene Kleidungsstücke umzutauschen und aufzupimpen. Das ganze ist for free und soll dazu anregen, umzudenken und das wertzuschätzen, was wir bereits haben.

Also kommt vorbei!                                                                                    Freitag, den 8.12.2017 von 18:00 bis 22:00 Uhr, am Flutgraben 3, Berlin. Jeder darf bis zu drei Teile mitbringen und sich nach unserem altbewährten Punktesystem etwas entsprechendes ertauschen.

Wir selber sind absolute Verfechter des #makesmthng Prinzips. Wenn ich z.B. ein Kleidungsstück im Schrank hängen habe, was mir zwar gut gefällt aber ich es seit drei Jahren nicht mehr angezogen habe, warum soll ich es dann nicht meiner Schwester oder besten Freundin geben? Vielleicht trägt sie es oft und gern, das wäre mir lieber, als wenn es im Schrank alt wird, wo es niemand zu Gesicht bekommt. Kleider müssen schließlich getragen werden!  Und wenn nicht, dann nehme ich es wieder zurück. Teilen statt horten.

 

Und um nochmal auf das Thema Weihnachten zurück zu kommen, hier noch unser absoluter Geheimtip der Geschenkeverpackung:

In der Stadt liegen in vielen Cafés und Restaurants große Stadtmagazine aus oder auch große Lookbooks im Zeitungsformat. Nichts eignet sich besser, als diese zum Verpacken von Geschenken. Sie sind oft bunt gestaltet und jede Seite sieht anders aus, sodass du die Möglichkeit hast, ganz individuell eine Seite für deinen Bruder, oder deine Freundin auszusuchen. Also Augen auf beim Kaffeetrinken!

 

Julia Radewald