Shirt Ottine "Fashion as a political Choice"

Shirt Ottine "Fashion as a political Choice"

44.90

T-Shirt Ottine mit Statement Print

Wir haben ein neues Ottine-Shirt für euch kreiert, die Farbe ist Creme White, sie schmeichelt jedem Teint. Das Druckmotiv  “FASHION AS A POLITICAL CHOICE” ist unser Statement Slogan. Damit rufen wir dazu auf, sich informiert durch bewussten Konsum von Mode für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Produktionsländern zu engagieren.

Der Ärmel ist angeschnitten, dadurch fällt das Shirt besonders schön und umhüllt sanft eine der schönsten Stellen des weiblichen Körpers. Es ist immer noch genauso gemütlich, die Biobaumwolle fühlt sich schön auf der Haut an, ganz ohne Plastik und Pestizide. Man kann das wirklich fühlen! Unsere Shirts sind lässig, niemand muss sich irgendwo reinquetschen.

Der Print ist schwarz mit einem roten Punkt, wir bedrucken jedes unserer T-Shirts selbst in unserem Atelier in Wilhelmsburg per Hand im geliebten Siebdruckverfahren. Das T-Shirt selbst wird in einer kleinen Lohnnäherei in Berlin produziert.

We have created a new Ottine shirt for you, with a creamy white color that compliments every complexion. The print motive “FASHION AS A POLITICAL CHOICE” is our statement slogan. It is our way to call for more informed and aware consumption of fashion, for an improvement of the working conditions in the countries of production.

The sleeve is cu so the shirt falls exceptionally nice and softly embraces one of the most beautiful parts of the female body. It is comfortable, since the organic cotton feels great on the skin completely free of plastic and pesticides. You can truly feel it. Our shirts are casual and and nobody has to squeeze into anything.

The print is black with a red circle. Every shirt is hand printed by us in our studio in Wilhelmsburg using the screen printing process. The shirt itself is being produced in a little sewing factory in Berlin.





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Fashion as a political choice

Selbstredend. Oder nicht?

Mode und Politik? Klaro gehört das zusammen. Mode bedeutet Konsum und Konsum bedeutet Produktion und Produktion bedeutet leider meist sehr weit weg und das wiederum bedeutet, dass es im Verborgenen für uns liegt. Was man nicht sieht, kann man sich schwer vorstellen oder man vergisst es sofort, hinterfragt es erst recht nicht. Das ist wie diese Kisten mit ausrangierten Sachen unterm Bett, im Falle der Produktion sind diese Sachen sogar in der hintersten Ecke im Keller. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Geringe Standards und unvorstellbar miese Arbeitsbedingungen.



Wir sitzen am Ende der Herstellungskette. Auf unserem Thron der Privilegien, die wir uns nicht verdient haben, sondern die wir in die Wiege gelegt bekommen haben. Allein dadurch, dass wir das Glück genießen, hier geboren zu sein.

Es herrscht immer noch eine Art Neokolonialismus, wir haben das Geld und die Technik, das Know-How und die Macht. Wir können Menschen den restlichen unangenehmen Teil, der noch zu erledigen ist, machen lassen. Einfach weil es möglich ist, weil das so funktioniert und zwar schon ziemlich lange. Es ist ja auch nicht so, dass diese Menschen gar nicht bezahlt werden, wir erhalten sozusagen ihre Jobs. Jajaja, so kann man sich das schönreden.

Es ist eine politische Entscheidung, dieses System weiterhin zu unterstützen.

Oder man blickt den Tatsachen mal tief in die Augen und stellt fest: Ich habe großes Glück, so privilegiert zu sein. Wie schön für mich! Zu diesem Privileg gehört auch, dass ich frei entscheiden kann, was ich kaufe. Und Jetzt  kaufe ich nur ab und zu mal etwas und achte darauf, wo es herkommt. Und gleichzeitig kommen einige andere Menschen zu dieser Erkenntnis und handeln gleichermaßen, dann verändert sich schonmal etwas.

Es würden weniger potentielle Landwirtschaftsfelder für Nahrungsmittelanbau durch Monokulturen der Baumwolle (aus)genutzt werden und gleichermaßen könnte (das Verschmutzen von) Wasser gespart werden. Weniger Pestizide wären in Umlauf, bei ausgesuchtem Kauf in unserer Kleidung und an unserem Körper aber auch in den Lungen und auf der Haut all derer, die die Baumwolle für uns anbauen, verarbeiten und Färben. Unsere Politische Wahl ist es, unser Privileg verantwortungsvoll zu nutzen.